Der von US-Präsident Donald Trump angeordnete Militäreinsatz in Caracas und die Entführung des umstrittenen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro stießen international auf scharfe Kritik. Zugleich haben sie eine grundlegende Debatte neu entfacht: Steht das Völkerrecht vor seinem endgültigen Bedeutungsverlust? Und droht an seine Stelle eine Ordnung zu treten, in der Macht Recht ersetzt? Ein Rückfall in eine Ära, in der allein das Recht des Stärkeren zählt?
Völkerrechtsbruch
Baerbocks Erinnerungslücken: Die Kritik der Grünen an Trump blendet aus, wie man einst selbst das Völkerrecht ignorierte
Die Forderung der Grünen, Trumps Venezuela-Politik zu verurteilen, steht im Kontrast zu ihrer Unterstützung des Nato-Einsatzes im Kosovo 1999: einem Wendepunkt des Völkerrechts.
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