Kunst

In der DDR galt sie als Staatsfeindin: Das Minsk stellt Annemirl Bauer aus

Mit dem traurigen wie trotzigen Satz „Bruch ist in der Welt“ nahm die todkranke Berliner Malerin 1989 Abschied. In Potsdam sieht man, wie schmerzhaft aktuell ihre Bilder sind.

7 Min
Annemirl Bauer: „o.T.“ (Mutter und Kind), undatiert, Öl auf Holz (Schublade)

Annemirl Bauer: „o.T.“ (Mutter und Kind), undatiert, Öl auf Holz (Schublade)

© VG Bildkunst Bonn 2026/Nachlass Annemirl Bauer Archiv/Jens Ziehe

Undenkbar wäre diese Ausstellung zu ihren Lebzeiten gewesen. Jetzt drängt, ruft, nervt und mahnt ihre Bildsprache herunter von Leinwänden, Holztafeln, Fensterscheiben, Türen, Teppichen, Liegestühlen, sogar von einem Waschbrett.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*