Undenkbar wäre diese Ausstellung zu ihren Lebzeiten gewesen. Jetzt drängt, ruft, nervt und mahnt ihre Bildsprache herunter von Leinwänden, Holztafeln, Fensterscheiben, Türen, Teppichen, Liegestühlen, sogar von einem Waschbrett.
Kunst
In der DDR galt sie als Staatsfeindin: Das Minsk stellt Annemirl Bauer aus
Mit dem traurigen wie trotzigen Satz „Bruch ist in der Welt“ nahm die todkranke Berliner Malerin 1989 Abschied. In Potsdam sieht man, wie schmerzhaft aktuell ihre Bilder sind.
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Annemirl Bauer: „o.T.“ (Mutter und Kind), undatiert, Öl auf Holz (Schublade)
© VG Bildkunst Bonn 2026/Nachlass Annemirl Bauer Archiv/Jens Ziehe
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