Medienberichten zufolge soll der mutmaßliche Täter des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day (CSD), Abdul Ballout, bis kurz vor seiner Tat unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden gestanden haben.
Demnach hatte das Landeskriminalamt (LKA) Berlin gegenüber dem Hauseingang des 21-Jährigen eine Kamera installiert. Diese filmte laut den Berichten, wie Ballout am Samstagabend um 20.58 Uhr sein Wohnhaus verließ.
Warum führte Überwachung nicht zur Verhinderung der Tat?
Nur kurze Zeit später begann die Amokfahrt: Ballout steuerte einen weißen Transporter im Berliner Tiergarten in eine Menschenmenge. Eine Frau starb, mehr als zwanzig weitere Menschen wurden teilweise schwer verletzt.
Offen bleibt bislang, warum die Überwachung nicht dazu führte, dass die Tat verhindert werden konnte.
Den Berichten zufolge soll ein BKA-Analysetool den mutmaßlichen Attentäter vom Berliner CSD schon Wochen vor dem Anschlag als „Hochrisikoperson“ bewertet haben.
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