Anschlag auf Moschee

30 Tote im Irak

Nach einem gemeinsamem Gebet von Sunniten und Schiiten sind bei einem Anschlag auf eine Moschee mindestens 30 Menschen getötet worden. Laute den Behörden explodierten zwei Sprengsätze vor dem Gebäude in der Stadt Bakuba.

BLZ
2 Min
Passanten queren die Stelle des Selbstmordanschlags, dem 30 Menschen zum Opfer fielen.

Passanten queren die Stelle des Selbstmordanschlags, dem 30 Menschen zum Opfer fielen.

© dpa Lizenz

Bei einem Anschlag auf eine Moschee im Irak sind am Freitag mindestens 30 Menschen getötet worden. Weitere 24 Menschen seien verletzt worden, als zwei Sprengsätze am Mittag vor dem Gotteshaus in der Stadt Bakuba explodiert seien, teilten Behördenvertreter mit. In der Moschee hatten sich Sunniten und Schiiten zu gemeinsamen Freitagsgebeten versammelt.

Ziel des Anschlags war den Angaben zufolge die Al-Salam-Moschee in Bakuba, eine Stadt, die etwa 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad liegt. Die beiden Bomben explodierten, als die Gläubigen nach dem gemeinsamen Gebet das Gebäude verließen.

Die Sicherheitslage im Irak hat sich im laufenden Jahr dramatisch verschlechtert. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Jahresbeginn etwa 5000 Menschen getötet. (AFP)

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