Stromterror

Berlins Stromnetz sieben Monate nach dem Anschlag: Trotz Milliarden immer noch Sicherheitslücken

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz besuchte die Berliner Zeitung vor einem halben Jahr Umspannwerke, Schaltanlagen und Trafohäuser – und jetzt erneut. Vieles ist nachgerüstet. Aber nicht alles.

Eine Höchstspannungsanlage in Berlin

Eine Höchstspannungsanlage in Berlin

© Andreas Kopietz/Berliner Zeitung

Es muss erst etwas passieren, bevor man schlauer wird. So war es schon bei der unsinkbaren „Titanic“, und so war es auch beim Berliner Stromnetz. Als Unbekannte am 3. Januar einen Anschlag auf das Berliner Stromnetz verübten, hatten sie relativ leichtes Spiel. Sie überwanden den Zaun zu der Rohrbrücke, die vom Heizkraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal führt. Dann zündeten sie mehrere Brandsätze.

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