Eisschwund

Meereis in der Antarktis: Der Einbruch, den Klimamodelle nicht erklären

Das Wintermeereis erreicht erneut einen der niedrigsten Höchststände. Was treibt den Rückgang – und wie genau lässt sich der menschliche Einfluss bestimmen?

7 Min
Der US-Eisbrecher „Polar Star“ im antarktischen Rossmeer

Der US-Eisbrecher „Polar Star“ im antarktischen Rossmeer

© Ens Madelyn Greene/U.S. Coast/imago

Rund um die Antarktis fehlt Eis, und die Forschung kann bislang nur teilweise erklären, warum. Im Südwinter breitet sich das Meereis rund um die Antarktis über ein Gebiet aus, das größer ist als Russland. In diesem Jahr blieb seine Ausdehnung erneut ungewöhnlich gering. Nach vorläufigen Daten des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) erreichte sie am 14. September mit 17,59 Millionen Quadratkilometern ihren Höchststand. Bestätigt sich dieser Wert als Jahresmaximum, wäre es der drittniedrigste Winterhöchststand seit Beginn der Satellitenreihe 1979.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*