Aus den beachtlichen Versuchen von Politikern und Kulturmanagern, nach dem Antisemitismus-Eklat das abwiegelnde Geschwätz von gestern vergessen zu machen, sticht eine Stellungnahme von Angela Dorn heraus. Die grüne hessische Kunst- und Wissenschaftsministerin glaubt zu wissen, wie es zu den Verheerungen auf der Kasseler Kunstschau kommen konnte. Die Verantwortung für die gezeigte Kunst liege in erster Linie bei der künstlerischen Leitung, sagte Dorn der Deutschen Presse-Agentur. Dass diese von der Findungskommission diesmal einem Kollektiv übertragen wurde, habe offenbar dazu geführt, „dass die Sorgfalt und die Verantwortung des Kuratierens gelitten haben“.
Documenta Fifteen
Theoretiker Bazon Brock: Das ist die beste Documenta aller Zeiten
Der Documenta-Streit geht weiter. Nun hat sich der Theoretiker Bazon Brock eingemischt. Die Kunst, sagt er, werde im Namen der Kunstfreiheit liquidiert.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Am Tag nach dem Abhängen des umstrittenen Großbanners „People's Justice“ des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi.
© dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*