WM-Splitter

WM 20206: Argentinien bricht Fußballherzen, aber Ex-Erfurter geht mit Jubel viral

Argentinien schlägt Kap Verde in der Verlängerung. Australien scheitert im Elfmeterschießen und ein Kolumbianer spielt sich in den Vordergrund: Der WM-Splitter

3 Min
Lionel Messi (l.) traf für Argentinien auch gegen Kap Verde.

Lionel Messi (l.) traf für Argentinien auch gegen Kap Verde.

© IMAGO/Zhang Chen

Die WM, das größte Sportevent der Welt, läuft– und sie ist umfangreicher als je zuvor. Klar, dass sie somit auch die meisten Geschichten liefert. Wie man da nur hinterherkommen soll? Keine Sorge, wir fassen sie in unserem WM-Splitter für Sie jeden Tag zusammen.

Argentinien bricht die Herzen der Fans

„Kap Verde droht mit einer Sensation, bevor Argentinien in einem WM-Klassiker die Herzen der Fans bricht“, brachte es der englische Guardian auf den Punkt. Das afrikanische Team hatte den amtierenden Weltmeister um Lionel Messi beim 3:2 n.V. (2:2, 1:1, 1:0) an den Rande einer Niederlage gebracht.

Besonders in Erinnerung bleiben wird der Torjubel von Sidny Lopes Cabral bleiben, der vor drei Jahren noch für den FC Rot-Reiss Erfurt stürmte. Nachdem der das zwischenzeitliche 2:2 erzielt hatte, ließ er die Welt zwei Minuten warten, lief ins Publikum und herzte seine Freundin. Die Szene ging in den Sozialen Medien viral.

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Australiens Wechsel-Patzer

Um sich im Elfmeterschießen gegen Ägypten den entscheidenden Vorteil zu verschaffen, wechselte Australiens Nationaltrainer Tony Popovic seinen Torhüter Patrick Beach kurz vor dem Ende der Verlängerung aus und brachte dafür den erfahreneren Mathew Ryan rein. Das Problem? Der Schachzug ging überhaupt nicht auf. Ryan hielt keinen einzigen Elfmeter der Ägypter und Australien schied aus dem Wettbewerb aus.

Fußball, aber lass es Kunst sein

Der Moment, in dem feststand, dass Ägypten nach dem verwandelten Elfmeter von Hossam Abdel-Maguid ins Achtelfinale einziehen würde, löste bei einem Nutzer auf X (ehemals Twitter) eine ganz bestimmte Assoziation aus. So postete der Account ein Foto der Szene neben dem Bild „Aufwärts“ von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1929, das er, um die Parallele zu zeigen, rotierte.

Quintero begeistert für Kolumbien

Während Bayern-Star Luis Diaz nach dem 1:0 für seine Kolumbianer zum Spieler des Spiels gewählt wurde, zeigte sein Teamkollege Juan Fernando Quintero, dass er vielleicht, was seine rein technischen Qualitäten angeht, sogar noch mehr zu bieten hat. In der 72. Minute eingewechselt, brachte er einen Diagonalball nach dem anderen bei seinen Mitspielern an, umkurvte mit seinen Pässen die Gegenspieler und fand jede Lücke, die es zu finden gab. Während seiner 19 Spielminuten auf dem Platz brachte er nicht nur jeden seiner 19 Pässe an, sondern bereitete auch noch fünf Torschüsse vor.

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