Rentenpaket

Armutsforscher kritisiert Rentenrebellen der JU: „Die jungen Menschen werden hinter die Fichte geführt“

Junge Abgeordnete loten ihre Zustimmung zum Rentenpaket aus. Derweil warnt Armutsforscher Christoph Butterwegge vor „schäbigen“ Rentenkürzungen und einer Irreführung junger Menschen.

Sinem Koyuncu
Sinem Koyuncu
4 Min
Carl-Philipp Sassenrath, Johannes Winkel und Sebastian Schmidt (v.l.n.r.), Mitglieder der Jungen Gruppe der Union

Carl-Philipp Sassenrath, Johannes Winkel und Sebastian Schmidt (v.l.n.r.), Mitglieder der Jungen Gruppe der Union

© Michael Kappeler/dpa

Kurz vor der entscheidenden Bundestagsabstimmung über das Rentenpaket der Bundesregierung brodelt es hinter den Kulissen der CDU/CSU-Fraktion noch einmal kräftig. Die Junge Gruppe der Union, 18 Abgeordnete unter 35 Jahren, ringt um die eigene Linie. So soll die Gruppe derzeit ausloten, ob einzelne Mitglieder dem Rentenpaket doch zustimmen oder sich enthalten, um etwa eine Regierungskrise vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu vermeiden.

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