Rohstoffe

Asiatischer Investor will sächsisches Wolfram-Bergwerk für 150 Millionen Euro übernehmen

Das geplante Wolfram- und Zinnbergwerk im erzgebirgischen Pöhla soll für 150 Millionen Euro an die Prime Group aus Singapur gehen. Die SME AG fand kein Kapital in Europa.

OAZ
4 Min
Ein asiatischer Investor will sich den Zugriff auf Bodenschätze aus dem Erzgebirge sichern. Konkret geht es um Wolfram- und Zinnvorkommen bei Pöhla. (Im Bild: Besucherbergwerk Pöhla mit Zinnkammern DEU)

Ein asiatischer Investor will sich den Zugriff auf Bodenschätze aus dem Erzgebirge sichern. Konkret geht es um Wolfram- und Zinnvorkommen bei Pöhla. (Im Bild: Besucherbergwerk Pöhla mit Zinnkammern DEU)

© Rainer Weisflog/IMAGO

Das geplante Bergwerk im erzgebirgischen Pöhla, in dem ab Ende 2028 Wolfram und Zinn gefördert werden sollen, steht vor dem Verkauf an einen Investor aus Asien. Die Saxony Minerals & Exploration AG (SME) habe das nötige Kapital für die Errichtung der Anlage nicht aus europäischen Quellen aufbringen können, erklärte SME-Vorstand Rolf Staudenmaier gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Käuferin sei die Prime Group mit Sitz in Singapur, der Kaufpreis liege bei 150 Millionen Euro. Die Zustimmung des Bundeswirtschaftsministeriums steht nach Angaben Staudenmaiers noch aus.

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