Wolfgang Kubicki soll die FDP aus der Versenkung holen. Das ist ungefähr so, als wolle ein Traditionskaufhaus die digitale Revolution mit seinem dienstältesten Verkäufer bewältigen. Die Partei müsste sich nach ihrem Absturz aus dem Bundestag neu erfinden. Stattdessen hat sie einen Politiker an die Spitze gewählt, der wie kaum ein anderer ihre Vergangenheit mitverantwortet. Was für eine verpasste Chance, denn die politische Großwetterlage spielt den Liberalen eigentlich in die Hände.
Reformen
Die Berufspolitiker der FDP haben Angst vor ihrer eigenen Kettensäge
Die FDP hat kürzlich nicht über ihren Vorsitz abgestimmt. Sie hat über einen Konflikt abgestimmt, der sich durch die gesamte westliche Gesellschaft zieht. Ein Kommentar.
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Marie-Agnes Strack-Zimmermann gratuliert Wolfgang Kubicki zur Wahl zum FDP-Vorsitzenden.
© Tobias Schwarz
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