Mehrheiten

„Auch für ihn wachsen die Bäume nicht in den Himmel“: BSW kritisiert Siegmunds Machtanspruch

Ulrich Siegmund will nur mit eigener Mehrheit regieren und lehnt ein Modell wechselnder Mehrheiten ab. Das BSW hält dagegen: Auch die AfD müsse lernen, dass Politik Zusammenarbeit bedeutet.

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Claudia Wittig, Spitzenkandidatin des BSW für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt, will mit allen sprechen.

Claudia Wittig, Spitzenkandidatin des BSW für die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt, will mit allen sprechen.

© Jan Woitas/dpa

Ulrich Siegmund will nicht die Stimmen des BSW im Magdeburger Landtag, sondern dessen Stimmen bereits an der Wahlurne. Der AfD-Spitzenkandidat rief BSW-Anhänger dazu auf, bei der Landtagswahl seine Partei zu wählen. Nur mit einer starken AfD könne man „zusammenhalten“, sagte er. Sein Ziel: „45 Prozent plus X“ und damit die absolute Mehrheit. Beim BSW kommt dieser alleinige Machtanspruch nicht gut an. „Ulrich Siegmund sollte feststellen müssen, dass auch für ihn die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, sagte BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig dieser Zeitung.

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