Zu "Die Hauseigentümer müssen etwas für den Klimaschutz tun" von Thomas Rogalla (7. August):Natürlich sind wir alle für Klimaschutz. Aber solche Maßnahmen unter seinem Deckmäntelchen beschließen zu wollen - da stockt mir der Atem. Tatsache ist doch: Es ist eine Wirtschaftsförderung, die auf Kosten der Eigentümer und Mieter geht. Es kann doch nicht sein, einen funktionierenden Heizkessel, selbst wenn 20 Jahre alt, abzuwracken, um einen neuen zu kaufen. Die Alternative, man könnte ihn ja behalten, wenn Wärmedämmung ans Haus kommt. Wer soll das bezahlen, dazu in Zeiten der Wirtschaftskrise, steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Einkommen? Welch ein Glück, selbst die Bezirksschornsteinfeger, die ja eigentlich überflüssig sind, bekommen als "Energiepolizei" neue Aufgaben. Diese Gebühren bleiben dem Eigentümer auch, obwohl die Wartungsfirmen die gleichen Leistungen erbringen können.Gudrun Beier, Berlin
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]