Auf schwieriger Nahost-Mission

BLZ
1 Min

Barack Obama reist um die Welt, und im Irak sind die Menschen von ihm begeistert. Auch Obama ist zufrieden über Gespräche mit Iraks Premier Nuri al Maliki. "Der Ministerpräsident hat gesagt, dass jetzt der angemessene Zeitpunkt sei, mit der Umgestaltung unserer Truppen im Irak zu beginnen", sagte Obama gestern. Er hatte zuvor gekündigt, im Falle eines Wahlsieges binnen 16 Monaten die US-Truppen aus Irak abzuziehen. Gestern reiste Obama weiter nach Jordanien (Foto) und am Abend nach Israel. Dort erregte mittags ein Anschlagsversuch Aufsehen. Ein Mann hatte versucht, mit einem Bulldozer auf das Hotel Obamas zu rasen, 16 Menschen wurden verletzt. Der arabische Attentäter sei verwandt mit dem in Israel inhaftierten Parlamentarier Mohammed Abu Tair von der radikalen Hamas. Schon zuvor hatte es Unruhe in Obamas Begleittross gegeben. Sein Team hatte die begleitenden Journalisten gebeten, in Israel keine grüne Kleidung zu tragen. Grün sei die Farbe des Islam, und sie könne als Sympathie für die radikale Hamas missverstanden werden. Kritik kam prompt. Nicht nur von Journalisten, die sich bevormundet fühlten. Auch aus der Politik. Obama, der mit zweitem Vornamen Hussein heißt, fürchte wohl mit dem Islam in Verbindung gebracht zu werden, hieß es.------------------------------Foto

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