Die Mikroelektronik- und Softwareindustrie in Sachsen hat im vergangenen Jahr erneut Personal aufgebaut. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium mitteilte, stieg die Zahl der Beschäftigten in der Branche auf 82.500. Gegenüber dem Jahr 2024 entspricht das einem Zuwachs von etwa 1500 Arbeitsplätzen.
Der Branchenverband Silicon Saxony ordnet die Entwicklung als Fortsetzung eines länger anhaltenden Aufwärtstrends ein. Angesichts laufender und angekündigter Investitionen rechnet der Verband damit, dass sich das Wachstum in den kommenden Jahren fortsetzt.
Prognose geht von mehr als 100.000 Beschäftigte bis Jahresende aus
„Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die langfristige Attraktivität des Standortes. Gleichzeitig stehen wir erst am Anfang einer neuen Wachstumsphase. Zahlreiche Investitionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und technologischer Souveränität eröffnen zusätzliche Perspektiven für die kommenden Jahre“, so Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende dieses Jahrzehnts bleibe unverändert realistisch.
Silicon Saxony bündelt die Interessen der Halbleiter-, Elektronik- und Softwareunternehmen im Freistaat. Sachsen gilt mit Standorten in und um Dresden als einer der größten Mikroelektronik-Cluster Europas.
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