WEDDING Aus alt mach neu: Die alte Fabrikhalle an der Osloer Straße 12 wird saniert. Bereits in einem Jahr soll das etwa 100jährige Gebäude als kulturelle Begegnungsstätte im Kiez genutzt werden. Die Senatsbauverwaltung fördert die Sanierungsarbeiten mit 2,4 Millionen Mark.Grund zum Feiern in der alten Fabrikhalle in der Osloer Straße: "Hier entsteht kein Bürohochhaus, kein Dienstleistungscenter, kein Gewerbepark - Eine Mehrzweckhalle für Kulturveranstaltungen", steht auf einem Plakat. Gestern übergab Bausenator Wolfgang Nagel den lang ersehnten Fördervertrag über 2,4 Millionen Mark zur Sanierung der Halle. Innerhalb eines Jahres sollen die nötigen Bauarbeiten erledigt werden, um das Gebäude für Kulturveranstaltungen verschiedenster Art nutzen zu können: Die unter Denkmalschutz stehende Fassade muß neu verschalt und mit einer Schalldämmung ausgestattet werden, das Dach erneuert, eine Heizung eingebaut und Lüftungs- und Sanitärtechnik installiert werden. Danach kann das Gebäude als Raum für Theateraufführungen, Diskussionen, Foren und ähnliches genutzt werden. Konkrete Pläne zur möglichen Nutzung der Halle gab es schon längere Zeit. Doch das Geld fehlte. Nun soll - so sieht es das Konzept vor - aus der Mehrzweckhalle ein "Produktionsstandort für künstlerische und kulturelle Arbeit" werden. Schwerpunkte dabei sollen der Tanz- und Schauspielbereich, Kunst- und Dokumentarfilme und der Jugendkulturbereich sein.Ein genaues Thema für die erste Veranstaltung steht zwar noch nicht fest, aber "wir werden sie nutzen, um die Vielfalt unseres Vereins auszudrücken. Also auf jeden Fall etwas mit Tanz und Theater", erklärt Gerhard Groß von der Geschäftsführung des Vereins. +++
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