Wissenschaft

Aus Liebe zu unserem Kind: Warum sich meine schwangere Frau impfen ließ

Warum wir uns dafür entschieden haben, dass sich meine schwangere Frau gegen Covid-19 impfen lässt. Eine wissenschaftlich fundierte Argumentation.

Frederick Jötten
8 Min
Schwangere werden bis jetzt nicht geimpft: ein Fehler, sagt unser Autor.

Schwangere werden bis jetzt nicht geimpft: ein Fehler, sagt unser Autor.

© BLZ

Die Impfung wird sowohl vom Umfeld als auch von vielen Schwangeren als Gefahr für das Ungeborene gesehen. Dabei sollte mittlerweile jedem klar geworden sein: Das Virus wird bleiben, alle, die nicht geimpft sind, oder sich nicht  komplett abschotten können (und das können Schwangere quasi nie),  werden früher oder später infiziert werden – und von den Schwangeren ist bislang noch kaum eine immunisiert. Denn lange waren sie von der Impfkampagne ausgeschlossen, dann durften nur solche mit Vorerkrankungen immunisiert werden, schließlich zusätzlich jene, die exponiert waren – und erst seit drei Wochen können sich laut Stiko Schwangere, die „einem erhöhten Expositionsrisiko aufgrund ihrer Lebensumstände“ ausgesetzt sind, impfen lassen (jeweils ab dem zweitern Trimester). Im Moment stehen also noch fast alle Schwangeren in Deutschland ohne Impfschutz da. Erst gab es keine Möglichkeit, und jetzt sind die Frauen, die ein Kind erwarten, skeptisch.

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