Am Donnerstag, den 14. März, sei der 1,80 Meter große S. gegen 16 Uhr bei einem Ausgang entkommen, obwohl er unter stetiger Beobachtung einer Begleitung durchgeführt worden sei, teilten die Behörden mit. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Mann ein Messer mit sich führt. S. war seit 2007 wegen Totschlags in der Reinickendorfer Vollzugsanstalt untergebracht.
Aufgrund von „Vollzugslockerungen” im Oktober 2018 durfte der Mann auf zehn begleitete Ausgänge, teilte Lena Högemann, Sprecherin der oben genannten Senatsverwaltung mit. Diese seien allesamt beanstandungslos verlaufen, vor zwei Wochen konnte der Mann aber entkommen.
S. darf man nicht ansprechen
Dort kommen Straftäter unter, die unter anderem aufgrund ihrer psychischen Erkrankung das Unrecht ihrer Straftat nicht einsehen können. Daher gilt S. als gefährlich. Die Polizei bittet um „äußerste Vorsicht” und darum, den Mann nicht anzusprechen.
Sollte S. gesehen werden, weisen die Behörden darauf hin, umgehend die Polizei unter der Rufnummer (030) 4664 - 973305 zu alarmieren. Bei seiner Flucht trug er eine schwarze Bomberjacke, eine schwarze Jogginghose und festes Schuhwerk. S. ist Raucher und hatte zu dem Zeitpunkt lange dunkelblonde Haare mit Pferdeschwanz sowie einen dunkelblonden Vollbart.
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