Arbeitsmarkt

Ausbildungsmarkt in der Krise: Weniger Verträge, höchste Zahl erfolgloser Bewerber seit 2009

Ein Bericht zeigt eine Verschlechterung der Lage am deutschen Ausbildungsmarkt. Sowohl die Zahl der abgeschlossenen Verträge als auch die der erfolglosen Bewerber entwickeln sich negativ.

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Situation am Ausbildungsmarkt hat sich deutlich verschlechtert.

Situation am Ausbildungsmarkt hat sich deutlich verschlechtert.

© Christoph Soeder/dpa

Der deutsche Ausbildungsmarkt hat sich nach Angaben des Bundesbildungsministeriums im Jahr 2025 deutlich verschlechtert. Laut dem Bericht des Ministeriums wurden zum Stichtag Ende September 2025 rund 476.000 Ausbildungsverträge gezählt. Das sind über 10.000 Verträge weniger als im Vorjahreszeitraum.

Parallel dazu steigt die Zahl jener Jugendlichen, die trotz Bewerbung keinen Ausbildungsplatz fanden. Sie erreicht laut Ministerium den höchsten Stand seit 2009.

Der Bericht legt damit eine doppelte Schieflage offen: Auf der einen Seite werden weniger Verträge geschlossen, auf der anderen Seite wächst die Gruppe derer, die beim Übergang von der Schule in den Beruf scheitern. Weitere Details zu den Hintergründen der Entwicklung oder zu Maßnahmen der Bundesregierung gehen aus den vorliegenden Angaben des Ministeriums nicht hervor.

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