Deutschlandticket

Seen, Wälder und Dorfidylle: Das sind die schönsten Bahnausflüge ab Berlin

Thermoskannen, Urwald und Zeitreisen: Es muss nicht immer das Auto sein. Das Deutschlandticket gibt Berlinern viele Möglichkeiten. Zwei Tipps sollte man aber beherzigen.

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89 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt - wenn alles klappt. Der Bahnhof Kratzeburg an der Linie RE5 ist Tor zu einer Freizeit- und Urlaubswelt.

89 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt - wenn alles klappt. Der Bahnhof Kratzeburg an der Linie RE5 ist Tor zu einer Freizeit- und Urlaubswelt.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Sommerferien in der Stadt: Zeit, nicht nur Berlin neu kennenzulernen. Es gibt kaum eine Metropole, die von so vielen Wäldern und Seen, von so viel Einsamkeit und Landschaft umgeben ist. Wer Berlins Umgebung entdecken möchte, braucht dafür nicht unbedingt ein Auto. Wir haben die schönsten Tipps mit dem Deutschlandticket zusammengestellt. Zwei Ratschläge gelten für alle Empfehlungen: möglichst unter der Woche fahren. Und stets vorher die Route bei vbb.de prüfen. 

Idylle im Wald: So sieht ein perfekter Ausflug aus. Auf dem südlichen Abschnitt der Regionalexpresslinie RE8 geht es entspannter zu als in den überfüllten Zügen an die Ostsee. Vom Bahnhof Klasdorf-Glashütte führt ein auto- und fahrradfreier Spazierweg durch Wälder und Felder. Nicht zu lang, genau ausreichend für das Gefühl, sich bewegt zu haben. Dann ist man schon in Glashütte, dem Glasmacherdorf bei Baruth. 

Der abgeschiedene Ort mitten im Wald besteht nur aus wenigen Gebäuden. Doch in Glashütte gibt es genug zu tun für mehr als einen halben Tag. Ein Museum informiert über die Geschichte des Dorfes, in dem lange Zeit Glas hergestellt wurde. Nebenan geht es in einer zweiten Ausstellung um den in Glashütte geborenen Reinhold Burger, der in Berlin die Thermoskanne erfand. Wer shoppen will, schaut im Glasstudio, im Leinenkontor oder im alten Dorfkonsum vorbei.

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