Die Bundesregierung verweigert weiterhin eine eigenständige völkerrechtliche Einordnung der US-Angriffe auf den Iran – und begründet dies mit einer ausstehenden Stellungnahme der Kriegspartei selbst. Was in der Regierungspressekonferenz als nüchterne Sacharbeit verkauft wird, offenbart bei genauerem Hinsehen ein bemerkenswertes Verständnis von Souveränität:
Bundespressekonferenz
Bewertung des Iran-Kriegs: Wadephul wartet noch auf den Sprechzettel aus Washington
Der deutsche Außenminister will die US-Angriffe gegen den Iran völkerrechtlich nur bewerteten, wenn die USA zuvor eine Stellungnahme liefern. Die OAZ hakte nach.
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Johann Wadephul (CDU) steht neben seinem Amtskollegen, US-Außenminister Marco Rubio: „Dazu warten wir darauf, dass die USA, unsere Verbündeten, eine abschließende Stellungnahme uns übermitteln.“
© Michael Kappeler
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