Es gibt diplomatische Vorgänge, bei denen das beharrlich vorgegebene Nichtwissen der Bundesregierung mehr aussagt als jede ausformulierte Stellungnahme. Die staatliche Ehrung des ukrainischen NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk und der Umgang des Auswärtigen Amtes mit entsprechenden Fragen dieser Zeitung in der Bundespressekonferenz liefern dafür ein eindrückliches Beispiel.
UPDATE
Bundespressekonferenz
Auswärtiges Amt zur Ehrung eines ukrainischen Nazi-Helfers: „Vorgang unbekannt“
Selenskyj würdigt NS-Kollaborateur Andrij Melnyk mit Staatsakt. Yad Vashem-Chef landet auf ukrainischer Feindes-Liste und das Auswärtige Amt gibt in beiden Fällen Nichtwissen vor.
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Umbestattung und Staatsbegräbnis für den Nazi-Kollaborateur Andrij Melnyk in Kiew: Israel und Polen protestieren- die Bundesregierung schweigt.
© IMAGO/Maxym Marusenko
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