BERLIN. Mit der Produktion des neuen Mercedes-Transportermodells Sprinter hat DaimlerChrysler seinen Standort Ludwigsfelde bei Berlin weiter gestärkt. Zu den rund 1 500 bestehenden Arbeitsplätzen sollen weitere 500 Stellen hinzukommen, sagte DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche bei einem Festakt in dem Werk. Am Freitag lief in Ludwigsfelde der erste neue Sprinter vom Band. Zetsche betonte, der Konzern habe 300 Millionen Euro in die Sprinter-Produktion an dem Standort investiert.Bislang baute Mercedes-Benz den Sprinter nur in seinem Werk Düsseldorf. Dort werden auch künftig die geschlossenen Varianten gefertigt. Wegen des Erfolges wird die Produktion des neuen Modells nun ausgeweitet und Teile davon nach Ludwigsfelde verlagert. Hier werden künftig die offenen Sprinter-Versionen - Pritschenwagen und Fahrgestelle - gebaut. Vom Vorgängermodell wurden über 1,3 Millionen Einheiten produziert.Brückenkopf nach OsteuropaZetsche hob die Bedeutung des Standortes Ludwigsfelde für DaimlerChrysler hervor: "Ludwigsfelde bündelt erfolgreich die Wettbewerbsvorteile für die Automobilindustrie am ostdeutschen Standort", sagte er. Die hoch qualifizierten und leistungsbereiten Beschäftigten arbeiteten in einem Werk, dass einen Brückenkopf zu den Märkten Osteuropas bilde.Der ebenfalls beim Festakt anwesende brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck lobte den Konzern für seine Unternehmenspolitik. Dieser habe über Qualifizierungsprogramme früheren Arbeitslosen die Chance gegeben, wieder in reguläre Beschäftigungsverhältnisse einzusteigen. Platzeck begrüßte auch die hohe Ausbildungsbereitschaft von DaimlerChrysler in Ludwigsfelde, wo seit Jahren die meisten Nachwuchskräfte übernommen wurden. (lip.)
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