Das Surren der Fertigungsanlagen ist schon von Weitem zu hören. Greifarme bewegen sich präzise und unaufgeregt, Gabelstapler transportieren Bauteile durch das fast 78.000 Quadratmeter große Werk in der Neubrandenburger Werner-Baier-Straße 1. An den Arbeitsplätzen prüfen Fachkräfte konzentriert die Qualität der Produkte. Es riecht nach Metall, Schmierstoffen und Industrie. Nichts deutet augenscheinlich darauf hin, dass der Automobilzulieferer Webasto, ein Global Player mit Produktions- und Entwicklungsstandorten in Europa, Asien und Amerika, in Schieflage geraten ist.
Krisenstimmung
Autoindustrie unter Druck: Wie Zulieferer in Ostdeutschland sich neu erfinden müssen
Warum Neubrandenburg auf Elektromobilität setzt, Sachsen auf KI und Automatisierung, und weshalb Branchenkenner trotz der Krise an den Standort Ostdeutschland glauben.
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Eine neue Analyse warnt, dass aufgrund des zunehmenden Drucks aus China europaweit acht Autowerke auf der Kippe stehen - auch in Deutschland.
© Hendrik Schmidt/dpa
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