Die 1978 in Teheran geborene und in Köln aufgewachsene Autorin debütierte 2017 mit dem Roman „Sechzehn Wörter“. Sie lebt in Graz, wo Klaus Kastberger, der sie eingeladen hat, Literaturprofessor ist. Am Sonnabend las sie als eine der letzten aus dem 14-köpfigen Teilnehmerfeld des Wettbewerbs. Das war der stärkste der drei Tage, denn auch der mit dem Deutschlandfunk-Preis geehrten Dana Vowinckel und dem mit dem 3sat-Preis gekürten Timon Karl Kaleyta hatte das Lesungs-Los den Sonnabend zugewiesen. Die vierte und fünfte Auszeichnung, den Kelag- und den Publikumspreis, erhielt beide Necati Öziri aus Berlin. Er hat einige Jahre am Gorki-Theater gearbeitet und ist jetzt Dramaturg beim Theatertreffen. Seine Rede an einen Vater ist so sensibel wie politisch, sie wechselt zwischen Anklage und Sorge und öffnet in den Zwischentönen einen gesellschaftlichen Raum.
Ingeborg-Bachmann-Preis 2021
Vom Wörthersee an den Wannsee: Das Wortlose zum Sprechen bringen
Nava Ebrahimi wurde am Sonntag zur neuen Bachmannpreisträgerin gekürt. Ihre Vorgängerin Sharon Dodua Otoo sprach in Berlin über Verwandlungen.
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Nava Ebrahimi, die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2021
© ORF/LST Kärnten/Clara Wildberger
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