BADEN IN BRANDENBURG - Im Berliner Umland gibt es zahlreiche Gewässer. Nicht nur zum Schwimmen lohnt sich ein Ausflug an die Seen. In dieser Serie stellte die Berliner Zeitung beliebte Ziele vor - Zwölfter und letzter Teil: die Kiesseen bei Ruhlsdorf.

Brandenburg sehen und erleben

mor
3 Min

Wandelkonzert zum Sommerausklang: Das letzte Brandenburgische Sommerkonzert am 8. September führt die Besucher in die drei großen Kirchen der Stadt Brandenburg/Havel. Als Wandelkonzert angelegt, beginnt die Orgelnacht unter dem Motto "Toccata und Instrumente" um 18 Uhr im Dom St. Peter und Paul und wird 19.30 Uhr in St. Gotthard und 21 Uhr in St. Katharinen fortgesetzt. Musikalisch kommen die großen Komponisten aus Barock und Vor- klassik - so Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach, Dietrich Buxtehude und Georg Friedrich Händel - ebenso zu ihrem Recht wie die des 19. und 20. Jahrhunderts. Darunter Charles Marie Widor, Claude Debussy, André Chailleux und Ekkehart Nickel. Das Konzert wird beschlossen durch ein festliches Feuerwerk an der Havel. Vor dem Konzert kann man aus einem abwechslungsreichen Beiprogramm wählen: Neben einer Kaffeetafel im stimmungsvollen Domhof wird eine Führung durch die Altstadt angeboten. Eine Brückenwanderung führt von der Altstadt über die Neustadt zur Dominsel. Man kann eine musikalische Dampferfahrt buchen. (mor.)Kartenbestellungen u. a. über Ticket Online, Tel. 01805/805720 oder im Internet unter www.brandenburgische-sommerkonzerte.de. Restkarten zu 28 Euro an der Abendkasse.Herzberg liest und singt: Ohne ihn ist die Rockgruppe "Pankow" einfach nicht "Pankow" - André Herzberg ist ihr charismatischer Sänger, kehrt aber nur noch sporadisch zu seiner Erfolgsband zurück. Doch obwohl der Band ohne ihn der Erfolg versagt bleibt, gönnt Herzberg sich zwischendurch lange Auszeiten, in denen er eigene Lieder und auch Bücher schreibt. Beides präsentiert er am Mittwoch in Schwedt (Stadtbibliothek, Lindenallee 36, Tel. 03332/23249). Er wird aus seinem Tagebuchroman "Mosaik" lesen, in dem er seine Kindheit in einer kommunistisch geprägten jüdischen Familie in den 50er- und 60er-Jahren in Ost-Berlin beschreibt. Zwischendurch wird er zur Gitarre greifen und einige seiner Lieder singen. Eintritt frei. (bla.)Gisela May im Nikolaisaal: Ihre sehr prägnante Stimme ist eine ideale Voraussetzung für die Rolle als Sprecherin. Die Schauspielerin und Sängerin Gisela May trägt den Wilhelm-Busch-Text "Die fromme Helene" bei einer Hommage auf den großen Dichter vor. Der Abend im Nikolaisaal Potsdam (Staab- str. 10, Tel. 0331/288880) beginnt am Freitag 20 Uhr. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Persius Ensemble. Zum Abschluss gibt es die Ouvertüre zu "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach. Eintritt: 8-20 Euro. (bla.)Abschied mit Romeo und Julia: Mit einer besonders tiefen Verbeugung verabschiedet sich das Naturtheater zur Klosterruine Boitzenburg in der Uckermark für dieses Jahr von seinen Zuschauern: Am Sonnabend um 19 Uhr gibt die Shakespeare Company Berlin eine zusätzliche Vorstellung ihrer umjubelten Inszenierung von "Romeo und Julia" auf der großen Bühne vor der magischen Kulisse der Klosterruine und ihres 800-jährigen Eichenhains. Die beiden Aufführungen im Juli waren von der Kritik als "Sternstunde des Theaters" gefeiert worden. (mor.)Theater zur Klosterruine Boitzenburg 17268 Boitzenburger Land, Lindenstr. 12, Sa 19 Uhr, Karten: 15 Euro im Vorverkauf/18 Euro an der Tageskasse, Tel. 0180/5055885).------------------------------Foto: Theater vor der Kulisse der Klosterruine: Shakespeares Romeo und Julia.

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