Ein 70 Jahre alter Mann aus der Nähe von Erfurt ist beim Baden in der Ostsee vor Scharbeutz in Schleswig-Holstein gestorben. Der Thüringer war nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck am Dienstagnachmittag an einem unbewachten Strandabschnitt im Ortsteil Haffkrug zum Schwimmen ins Wasser gegangen.
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Unbewachter Strandabschnitt: Rettungsschwimmerinnen können nichts tun
Zwei Rettungsschwimmerinnen hätten aus der Entfernung etwas in Höhe des unbewachten Hundestrandes im Wasser treiben sehen und auch Aufregung unter anderen Strandbesuchern wahrgenommen, teilte die Polizei mit. Die beiden Frauen eilten demnach zum Strand und begannen mit der Wiederbelebung des Mannes, den andere Badegäste zuvor aus dem Wasser gezogen hatten.
Die Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg. Ein per Rettungshubschrauber eingeflogener Notarzt konnte laut Polizei nur noch den Tod des Thüringers feststellen.
Ermittlungen zur Todesursache laufen: Wohl kein Fremdverschulden
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, hieß es von der Polizeidirektion Lübeck.
Der Ostseebadeort Scharbeutz im Kreis Ostholstein ist ein beliebtes Ziel auch für Urlauber aus Thüringen. Der Vorfall ereignete sich abseits der bewachten Badestellen.
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