Grüne Kanzlerkandidatin

Baerbock ändert nach Vorwürfen erneut Angaben im Lebenslauf

Ein Journalist warf Baerbock vor, in ihrem Lebenslauf falsche Mitgliedschaften aufgeführt zu haben. Nun hat die grüne Kanzlerkandidatin die Angaben präzisiert.

Team News dpa/str
2 Min
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin der Grünen

© dpa/Michael Kappeler

Darunter wird jetzt ein Förderprogramm des German Marshall Fund genannt und die UNO-Flüchtlingshilfe als deutscher Partner des UNHCR. Beim ebenfalls bereits vorher aufgelisteten Europa/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung wird nun vermerkt, dass Baerbock inzwischen ausgeschieden ist. Die Änderungen hat zuerst ein „FAZ“-Journalist auf Twitter öffentlich gemacht.

Ein Parteisprecher teilte am Samstag mit, Baerbock habe das Fellowship-Programm des Marshall Funds 2011 absolviert. Für die UNO-Flüchtlingshilfe spende sie seit 2013 regelmäßig. „Dieses wurde nun durch Ergänzung von Kategorien präzisiert.“ Über die Stellungnahme des Sprechers hat bereits die Welt am Sonntag berichtet.

In den Angaben zu ihrer Ausbildung verweist Baerbock inzwischen ausdrücklich darauf, dass sie ihr Studium der Politischen Wissenschaften an der Universität Hamburg lediglich mit dem Vordiplom beendet hat. Zuvor hatte sie nur die Studienzeit von 2000 bis 2004 genannt, ohne auf den Abschluss einzugehen. Im Nebenfach hat sie dort Öffentliches Recht studiert. Später hat sie nach den unveränderten Angaben auf ihrer Seite an der renommierten London School of Economics den Abschluss „Master of Laws“ erworben; eine Promotion in Völkerrecht hat sie nicht abgeschlossen.

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