Plagiatsvorwürfe

Baerbock räumt Fehler ein: Quellenverzeichnis im Buch wäre besser gewesen

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Barbock, hatte sich für ihr aktuelles Buch anderer Veröffentlichungen bedient, ohne das kenntlich zu machen.

Christian Gehrke Team News dpa/chg
1 Min
Annalena Baerbock wird vorgeworfen, für ihr aktuelles Buch woanders abgeschrieben zu haben. Nach diesen Plagiatsvorwürfen räumt sie erste Fehler ein.

Annalena Baerbock wird vorgeworfen, für ihr aktuelles Buch woanders abgeschrieben zu haben. Nach diesen Plagiatsvorwürfen räumt sie erste Fehler ein.

© AFP/Axel Schmidt

Baerbock will trotz der Auseinandersetzung nach eigenen Worten nicht in alte Freund-Feind-Reflexe zurückfallen – auch wenn ihr das mitunter schwerfällt. „Mehr als drei Jahre lang haben wir in der Partei, haben (der Co-Vorsitzende) Robert Habeck und ich, intensiv daran gearbeitet, über eine andere Ansprache und Haltung Gräben zu überwinden“, sagte sie. Diese Art der Kommunikation werde in einem harten Wahlkampf auf die Probe gestellt, gerade wegen persönlicher Anfeindungen. „Auch ich bin da kurz in alte Schützengräben gerutscht“, gab sie zu. „Dabei geht es mir um das Gegenteil: die großen Zukunftsfragen offen und breit zu diskutieren, hart und klar in der Sache, aber fair im Ton und offen für Argumente.“ So wolle sie Wahlkampf machen.

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