Annalena Baerbock verlässt am Dienstag die Bühne der Vereinten Nationen. Sie tut das mit jener Selbstgewissheit und Selbstherrlichkeit, die ihre politische Laufbahn stets begleitet hat. Sie habe Gegenwind ausgehalten, Reformen angestoßen und den Multilateralismus verteidigt, behauptet sie stolz. Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Bei genauerem Hinsehen bröckelt die Fassade wie bei allen ihrer Karriereschritte.
Vereinte Nationen
Baerbock verlässt die Vereinten Nationen – der Elfenbeinturm bleibt ihr Zuhause
Die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock tritt von der UN-Bühne ab – mit großem medialen Echo. Die Grünen-Politikerin hinterlässt erneut einen Scherbenhaufen. Eine Bilanz.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Diplomatie lebt von Vertrauen, Kooperation und der Macht der (leisen) Worte – nicht von Lautsprechern und Anfeindungen.
© Bianca Otero/Imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*