Vor knapp zwei Monaten, wenige Tage vor der USA-Reise der Außenministerin, wandten sich Politiker, Medienleute und Prominente direkt an Annalena Baerbock. In einem offenen Brief forderten sie die Grünen-Politikerin auf, sich in Washington für die Freiheit von Julian Assange einzusetzen. Zu den Unterzeichnern zählten Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), der Schriftsteller Daniel Kehlmann sowie der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands Frank Überall. Chefredakteure, Herausgeber und Verleger beteiligten sich – von der New York Times, dem Spiegel und auch von der Berliner Zeitung.
Pressefreiheit
Baerbocks Außenministerium schweigt zu Julian Assange – Dagdelen: „Vollkommen inakzeptabel“
Die Bundesregierung soll sich für die Freilassung von Assange einsetzen – so will es der Bundestag. Doch passiert ist wenig: Dem Wikileaks-Gründer drohen noch immer 175 Jahre Haft.
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Was unternimmt Annalena Baerbocks Ministerium für die Freilassung des Journalisten Julian Assange?
© Kay Nietfeld/dpa
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