Bahnstörung

Bahn-Chaos in Hannover: ICE reißt Oberleitung ab – Ausfälle bis Berlin und Amsterdam

Ein in der Nacht abgerissener Stromabnehmer eines ICE hat die Oberleitung im Knotenpunkt Hannover beschädigt. Die Folgen treffen Verbindungen quer durch Deutschland und bis ins Ausland.

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Ein ICE steht im Hauptbahnhof Hannover an einem verwaisten Bahnsteig.

Ein ICE steht im Hauptbahnhof Hannover an einem verwaisten Bahnsteig.

© Moritz Frankenberg/dpa

Wegen eines Oberleitungsschadens auf den Bahnstrecken rund um Hannover muss die Deutsche Bahn mit erheblichen Zugausfällen und Verspätungen umgehen. Das teilte das Unternehmen mit. Betroffen sind nach Angaben der Bahn unter anderem die Fernverbindungen zwischen Berlin und Aachen sowie Amsterdam. Auch auf der Nord-Süd-Achse zwischen Flensburg und Frankfurt am Main fallen Züge aus oder verkehren mit Verzögerung.

Ursache des Schadens ist ein Vorfall in der vergangenen Nacht: An einem ICE riss laut Bahn ein Stromabnehmer ab und beschädigte die Oberleitung. Der Stromabnehmer – jenes Bauteil auf dem Dach des Zuges, das den Fahrstrom aus der Oberleitung abgreift – ist für den Betrieb elektrischer Züge unverzichtbar.

Keine Angaben zur Dauer der Reparaturarbeiten

Als Reaktion werden Fernzüge teilweise umgeleitet. Auch der Regional- und S-Bahnverkehr im Großraum Hannover ist nach Angaben des Unternehmens von den Einschränkungen betroffen.

Wann der Schaden behoben sein wird und der Betrieb wieder regulär anlaufen kann, ließ die Bahn zunächst offen. Eine Prognose zur Dauer der Reparaturarbeiten gab das Unternehmen nicht ab.

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