Ein Mann hat in Berlin-Gesundbrunnen eine Bundespolizistin gebissen und erheblich verletzt. Wie die Bundespolizei mitteile, hatten Sicherheitsmitarbeiter die Bundespolizei zum Bahnhof Gesundbrunnen gerufen und darum gebeten, sie beim Verweis des 34-Jährigen aus dem Bahnhof zu unterstützen.
Als die Beamten eintrafen, lag der Mann regungslos am Boden. Als die Bundespolizisten seine Vitalfunktionen überprüfen wollten, wehrte sich der 34-Jährige plötzlich heftig. Die Beamten fesselten ihn. Auf dem Weg zum Ausgang wehrte er sich weiter und wurde von den Einsatzkräften zu Boden gebracht. Dabei verbiss er sich in den linken Daumen einer Beamtin, die ihre Einsatzhandschuhe trug und riss ihr den gesamten Nagel heraus. Alarmierte Rettungskräfte brachten die Bundespolizistin in ein Krankenhaus.
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Die Beamten nahmen den lettischen Staatsangehörigen zur weiteren polizeilichen Bearbeitung mit zur Dienststelle. Auf richterliche Anordnung entnahm eine Ärztin Blut beim 34-Jährigen zur Bestimmung des Alkohol- und Drogenkonsums sowie etwaiger ansteckender Krankheiten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,13 Promille.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den polizeibekannten Letten ein und sicherte Videoaufzeichnungen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.
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