In der FDP wächst der Widerstand gegen den Koalitionskandidaten für die Bundespräsidentenwahl, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU)."Ich hätte es gut gefunden, wenn Joachim Gauck ein gemeinsamer Kandidat aller Parteien geworden wäre", sagte gestern der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP). Der DDR-Bürgerrechtler Gauck war von SPD und Grünen für das Amt des Staatsoberhaupts vorgeschlagen worden. Er erhielt am Wochenende auch Zustimmung aus ostdeutschen FDP-Landesverbänden. Es gebe keinen Blankoscheck für Wulff, sagte Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow. FDP-Generalsekretär Christian Lindner betonte indes, seine Partei stehe zu Wulff. Ähnliche Signale kamen von der FDP in NRW und Niedersachsen. Die Linke will morgen über einen möglichen eigenen Kandidaten für die Präsidentenwahl am 30. Juni entscheiden. Doch deutete der Thüringer Linken-Fraktionschef Bodo Ramelow Sympathie für Gauck an. Auslese Seite 4, Politik Seite 6-
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