Bundesbauminister Klaus Töpfer (CDU) bezeichnete die die Entstehung des American Business Center am ehemaligen Checkpoint Charlie als "signalgebenden Entwicklungsprozeß für Berlin". Er ließ sich gestern über den Stand der Bauarbeiten am geplanten Büro- und Geschäftsviertel unterrichten.Unruhig tupfte sich der Bundesbauminister den Schweiß von der Stirn. Die Hitze war enorm, die Reden waren lang, und Klaus Töpfer wollte schnell in die Baugrube am zukünftigen American Business Center, ein kühles Bier zischen. Schließlich hatte man ihn dort zum Sommerfest eingeladen. Aber was er zuvor in der Geschäftsstelle des Business Centers zu hören bekam und selbst zu sagen hatte, konnte ihn und andere auch schon freudig stimmen.Abraham Rosenthal, Geschäftsführer der Central European Developement Corporation (CEDC), betonte, daß die seit Dezember 1994 begonnenen Bauarbeiten zügig vorangingen. Allerdings habe man sich darauf verlassen, daß der Bundestag bereits in diesem Jahr voll funktionstüchtig in Berlin hätte arbeiten können. Mark Palmer, Mitinitiator des Business Centers und EX-US-Botschafter in Ungarn, sprach von der großen Attraktion für jeden Amerikaner, wenn er an diesen historischen Ort an der Friedrichstraße komme. Töpfer sagte, daß die "Bundesregierung den Zeitplan für den Umzug einhalten" werde. Zwischen 1998 und 2000 sei man in Berlin. "Hier geht es insbesondere um die Verläßlichkeit politischer Entscheidung." Besonders wichtig sei, daß neben Büroflächen und Läden auch 203 Wohnungen entstünden. "Hier muß der Berliner wohnen und sich vergnügen können." fa
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]