Verwaltung

Tausende Baustellen und wütende Autofahrer: Berliner Senat weiß nicht, wo gebuddelt wird

Er will es auch gar nicht wissen. Rettungswagenfahrer und andere Verkehrsteilnehmer verzweifeln. Derweil werden auch die Umleitungsstrecken aufgerissen.

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Die Baustelle für eine Neugestaltung am Platz der Luftbrücke

Die Baustelle für eine Neugestaltung am Platz der Luftbrücke

© Stefan Zeitz Photography/Imago

Das Martinshorn trötet eine gefühlte Ewigkeit. Ein Gerätewagen der Feuerwehr schiebt sich in Mitte langsam über die Alexanderstraße. An einer Baustelle, die es hier schon seit Jahren gibt, verengt sich die Fahrbahn von drei Spuren auf eine. Die Fahrzeuge vor dem Feuerwehrauto können weder nach links noch nach rechts ausweichen. Lalülala macht das Martinshorn. Es nützt nichts.

Allein in Mitte führt das Straßen- und Grünflächenamt in diesem Jahr rund 1600 Baustellenvorgänge: große Baustellen, die es seit Jahren gibt und von denen man meinen könnte, sie kämen bald unter Denkmalschutz. Fahrbahnen, die nur noch als Lagerplatz für Baumaterial dienen. Und Baustellen, die sich mal eben auftun, bei denen der Fußweg aufgerissen wird und die Bauarbeiter danach weiterziehen.

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