Essay

BDZV: Lobbyverein oder doch Moderator einer Transformation?

In der Reichelt-Affäre mehrt sich die Kritik an Mathias Döpfner, auch in seiner Rolle als BDZV-Präsident. Ein Einwurf des Verlegers Holger Friedrich.

7 Min
Der Verleger Holger Friedrich

Der Verleger Holger Friedrich

© Berliner Zeitung/Paulus Ponizak

Redaktionsmitglieder des Berliner Verlags habe ich gebeten, nicht ohne Neuigkeit oder eine sachliche, aufklärende Berichterstattung zum Text der New York Times über den Axel-Springer-Verlag zu berichten. Bittend, dass sich unsere Titel nicht in den Kanon der mitunter hämischen Berichterstattung deutscher Titel einreihen. Zumal alles, was die New York Times schreibt, seit Jahren bekannt ist. Dass es nicht souverän ist, auf am Boden Liegende zu treten oder die Betroffenheit involvierter Frauen zu übergehen. Dass es noch weniger souverän wirkt, erst nach dem Erscheinen eines Artikels in der New York Times mutig zu werden. Es gibt Besseres zu tun, um einen bekannten Virologen zu zitieren. Beispielsweise, im Bundesverband der deutschen Zeitungsverleger und Digitalpublisher (BDZV) die Modernisierung von Werten und Regeln einzufordern.

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