Mit einem Festakt begeht das Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer am Dienstag sein 20-jähriges Bestehen. Das Projekt an der Turmstraße in Moabit betreut jährlich etwa 500 traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wie eine Sprecherin mitteilte. Der Bedarf sei weitaus größer. Bis zu 800 Menschen könnten aufgenommen werden, allerdings seien die Kapazitäten begrenzt. Die Opfer von staatlicher und Bürgerkriegsgewalt kommen aus 50 Ländern, darunter aus der Türkei, Tschetschenien, Afghanistan, Syrien, dem Iran und dem Kosovo. 40 Prozent der Kosten werden vom Bundesfamilienministerium, der Europäischen Union und den Vereinten Nationen getragen. Den Rest stellen Stiftungen, Unternehmen und private Spender bereit. (dapd)
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