Seit Mitte März waren lediglich zwei Teams in der Stadt unterwegs, vom Impfzentrum im ehemaligen Flughafen Tegel aus wurden sie gesteuert. Insgesamt 150 Dosen hatten sie an Bord. Sie hätten eine gefühlte Ewigkeit benötigt, um dem Bedarf zu decken. Die freien Wohlfahrtsverbände der Stadt, von Arbeiterwohlfahrt über Caritas und Diakonie bis zum Deutschen Roten Kreuz, sahen darin einen Skandal. Zusammengeschlossen in der „Liga der Spitzenverbände“ sprachen sie mit einer Stimme, sprachen bei der zuständigen Senatsverwaltung für Soziales sowie der für Gesundheit vor, erhöhten den Druck - und haben damit nun offenbar Erfolg.
Berlin in der Pandemie
Behinderte sollen verstärkt gegen Corona geimpft werden
Obwohl sie ein sehr hohes Risiko tragen, an Covid-19 zu sterben, wurden Menschen mit Handicap bisher schleppend geimpft. Das soll sich nun ändern.
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Eine Arzthelferin hält präparierte Spritzen für die Impfungen gegen das Coronavirus in ihren Händen. Sie begleitet ein mobiles Impfteam.
© dpa/Bildfunk
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