Er spricht vier Sprachen, mag die Bücher von Ernest Hemingway, ist Fan des Fußball-Clubs AS Rom und Italiens neuer Mann an der Spree. Michele Valensise heißt der neue Botschafter der Republik Italien. Im Sommer hatte der 57-Jährige, der zuvor in Brasilien, dem Libanon und in Bosnien-Herzegowina tätig war, den Berliner Posten von seinem Vorgänger Puri Purini übernommen. In der vergangenen Woche stellten sich der Botschafter und seine Gattin Elena nun offiziell der Berliner Gesellschaft vor. Und dieser Einstand war mehr als gelungen. Nicht nur weil Valensise in das prunkvolle Botschaftsgebäude seines Landes am Tiergarten gebeten hatte. Dort gab es einen Opernabend - zu dem der Botschafter Sänger aus der legendären Opern-Arena in Verona eingeladen hatte. Die sangen Lieder von Mozart, Rossini, Verdi und Bellini und durften erst nach der vierten Zugabe von der Bühne. "Die Botschaft ist ein Haus der offenen Türen", sagte Valensise. "Wir haben noch viele ehrgeizige Programme vor." Die rund 250 Gäste des Abends - darunter Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), Grünen-Parteichef Cem Özdemir und Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) waren jedenfalls begeistert. (rb.)------------------------------Foto: Neu in Berlin: Michele Valensise und seine Gattin Elena.
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