Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung zeigte, dass die Bezirke nur unzureichend auf einen großen Stromausfall vorbereitet sind. So lehnte das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf Hilfe von Polizei und Feuerwehr ab. Deren Beamte hatten angeboten, den bezirklichen Krisenstab bei der Bewältigung der Lage vor Ort zu unterstützen. Doch der Stab war am ersten Tag der Ansicht, die Entscheidungen allein treffen zu können. Stattdessen kritisierte Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg (Grüne) im Fernsehen, dass der Senat den Bezirk lange alleingelassen habe.
Innenausschuss
Beim Stromausfall waren Polizei und Feuerwehr mit tausend Beamten im Einsatz – und das Bezirksamt mit 24
Der Anschlag auf Berlins Stromnetz legte massive Defizite im Katastrophenschutz offen: Bezirke lehnten Hilfe ab, der Senat geriet in die Kritik – nun beginnt die Aufarbeitung.
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*