Internationales

Belarus lässt 123 politische Gefangene frei – auch Nobelpreisträger Bialiatski und Kolesnikowa

Die Freilassungen gelten als Teil einer Annäherung zwischen Minsk und Washington. Menschenrechtler warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen über einen Kurswechsel Lukaschenkos.

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Nobelpreisträger Ales Bialiatski sitzt zu Beginn der Verhandlung am 5. Januar 2023 im Angeklagtenkäfig im Gerichtssaal in Minsk.

Nobelpreisträger Ales Bialiatski sitzt zu Beginn der Verhandlung am 5. Januar 2023 im Angeklagtenkäfig im Gerichtssaal in Minsk.

© Vitali Pivovarchik/AFP

Im Rahmen eines politischen Schachzugs hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko 123 politische Gefangene freigelassen. Unter den Begnadigten befinden sich prominente Oppositionsfiguren, darunter die Friedensnobelpreisträgerin Ales Bialiatski und die Oppositionelle Maria Kolesnikowa. Die Freilassungen erfolgen im Zusammenhang mit einem Abkommen zur Lockerung von US-Sanktionen, berichteten die belarussische Nachrichtenagentur Belta und Menschenrechtler.

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