Mit Messer angegriffen

Lebensgefährlich verletzter Busfahrer setzt Fahrt einfach fort

Der Mann fuhr bis zum Busdepot im belgischen Ort Lier weiter.

BLZ
1 Min
In Belgien ist ein lebensgefährlich verletzter Busfahrer einfach weitergefahren. (Symbolbild)

In Belgien ist ein lebensgefährlich verletzter Busfahrer einfach weitergefahren. (Symbolbild)

© picture alliance/dpa

Das Opfer habe zehn Stichwunden an Bauch, Hals, Beinen und Armen davongetragen. Trotzdem setzte sich der Mann wieder ans Steuer und fuhr den Überlandbus gut zwölf Kilometer nach Lier und von dort weiter ins Depot. „Wahrscheinlich stand er unter Schock“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Erst im Depot bemerkte er, dass er Stichwunden erlitten hatte, und seine Kollegen riefen die Polizei.“

Der Fahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Ob der 58-Jährige den Täter kannte, blieb zunächst unklar, weil er kaum vernehmungsfähig war. Der Angreifer verließ den Tatort zu Fuß. (dpa)

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