Auch das Berliner LKA spricht in dem Beitrag von „größten Zuwachsraten im teilweise zweistelligen Prozentbereich“ im Bezug auf Strafermittlungsverfahren gegen Kokain-Händler. Olaf Schremm, Leiter des Drogendezernats, begründet den „exorbitanten Anstieg“ unter anderem mit der Zunahme der Nutzung von Online-Messengerdiensten. Man habe während der Pandemie ermittelt, dass diese für den Verkauf genutzt würden.
Das Versprechen LSD: Besser, klarer, glücklicher
Ute Keller, leitende Oberärztin an der Alexianer-Suchtklinik Berlin, erklärt sich den Anstieg des Drogenkonsums so: Die intensivere Belastung durch Homeoffice und Homeschooling würde dazu führen, dass diese Drogen „in der Pandemie so sehr in den Alltag geraten“. Bereits süchtige Menschen könnten einen Rückfall erleiden. Andere könnten erstmals zu Drogen greifen.
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