Rund 180 linke Gegendemonstranten begleiten den AfD-Protest
Dem AfD-Nachwuchs gegenüber standen etwa 80 Gegendemonstranten, die sich am Washingtonplatz am Hauptbahnhof versammelt hatten. Beide Gruppierungen waren nicht weit voneinander entfernt. „Sie können sich sehen und hören“, sagte der Polizeisprecher. Ein direktes Aufeinandertreffen werde aber von Einsatzhundertschaften verhindert. Der Protest war von Geradedenken e.V. unter dem Motto „Kein Platz für rechte Propaganda“ angemeldet worden.
Gegendemonstranten gegen die Demo der AfD-Jugend
© dpa/Annette Riedl
Bis zum frühen Abend sei es zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten gekommen. Hin und wieder seien ein paar Schneebälle in Richtung der AfD-Anhänger geflogen, so der Polizeisprecher. Eine kleinere Gruppe linker Gegendemonstranten habe versucht, den Aufzug von hinten anzugreifen. Dies sei aber von der Polizei verhindert worden.
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Rund 90 weitere Gegendemonstranten hatten sich am Simson-Weg unter dem Motto „Keine Nazi-Zusammenrottung“ zusammengefunden. Sie wollten bis 18 Uhr über die Paul-Löbe-Allee, die Willy-Brandt-Straße zur Ella-Trebe-Straße gehen. Zudem fand wie jeden Samstagnachmittag auf dem Platz der Republik eine Kundgebung unter dem Motto „Heimat und Weltfrieden“ statt, zu der laut Polizei nur 13 Teilnehmer erschienen seien.
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