Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen – und mit ihnen die Beträge ihrer 75 Millionen Mitglieder. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will mit einem Sparpaket über zwei Milliarden Euro eine Sofortbremsung erreichen. 1,8 Milliarden davon entfallen auf die Krankenhäuser. Die Bundesländer erheben Einspruch. Sie befürchten zusätzliche Kosten, die sie nicht bewältigen können. An diesem Mittwoch tagt der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zum Thema. Warken gibt sich optimistisch. Wie es ausgeht, ist unklar.
Wie es in Berlin weitergeht, wird dagegen immer klarer. Jetzt hat es die insolvente Schlosspark-Klinik in Charlottenburg erwischt. Neurologie und Psychiatrie sollen an den kirchlichen Träger Alexianer gehen. Die übrigen neun Fachabteilungen aber stellen Ende April den Betrieb ein.
Gesundheits-Krise
Berlin als Warnsignal: Kliniken schließen – und niemand hat einen Plan
Ein Sparpaket soll die hohen Kosten der Krankenkassen senken. Darüber streiten Bund und Länder. Können sie sich einigen oder folgt der nächste Beitragsschock?
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