200 Millionen Euro investiert

Berlin: Deutsche Bahn fährt jetzt schneller an die Ostsee

Die Deutsche Bahn hat im Norden Berlins ein neues Gleis in Betrieb genommen. Die Züge nach Norden können dort künftig mit 160 km/h fahren.

Team News dpa/dak
1 Min
Der Intercity 2176 fährt von Berlin nach Rostock (Symbolbild).

Der Intercity 2176 fährt von Berlin nach Rostock (Symbolbild).

© dpa/Soeren Stache

Enak Ferlemann (CDU, links), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, steht neben Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn.

Enak Ferlemann (CDU, links), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, steht neben Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn.

© dpa/Carsten Koall

Neben dem Bau des zusätzlichen Gleises erneuerte die Bahn auf dem 3,1 Kilometer langen Streckenabschnitt die Stellwerke und legte neue Oberleitungen. Außerdem wurden Lärmschutzwände errichtet sowie mehrere Eisenbahnbrücken erneuert. Bis 2023 sollen im Rahmen des Projekts sämtliche Brückenarbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt beliefen sich die Kosten laut Bahn auf rund 200 Millionen Euro.

Der Ausbau des Karower Kreuzes ist Teil des Gesamtvorhabens „Ausbau Eisenbahnknoten Berlin“. In weiteren Bauabschnitten etwas weiter nördlich zwischen Buch und Bernau stehen in den kommenden Jahren zudem Brückenarbeiten an. Zwischen Karow und Buch wurde bereits ein elektronisches Stellwerk in Betrieb genommen sowie der Oberbau der S-Bahn-Strecke erneuert.

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