Es gibt in der neuen Studie ein Bild, das hängen bleibt: Die Technische Universität musste ihr Hauptgebäude sperren. Zu marode. Mitten im Wissenschaftsstandort, der angeblich Berlins Zukunft ist.
Mit diesem Beispiel beginnt das Papier, das gerade auf den Tischen im Roten Rathaus landet. „Zukunft beginnt heute!“ heißt es, in Auftrag gegeben von DGB Berlin-Brandenburg und Hans-Böckler-Stiftung, geschrieben von der Forschungsgruppe für Strukturwandel und Finanzpolitik.
Am Ende steht eine Zahl, die wehtut: 100,5 Milliarden Euro. So viel müsste Berlin bis 2035 in Brücken, Schulen, Wohnungen, Krankenhäuser und Klimaschutz stecken, damit die Stadt nicht weiter verfällt.
Neue Investitionsstudie
Berlin fehlen 100 Milliarden Euro – und man sieht es an jeder Ecke
Eine neue Studie beziffert Berlins Investitionsstau auf 100,5 Milliarden Euro bis 2035. Nötig wären zehn Milliarden im Jahr – die Stadt schafft nicht mal sechs.
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Ein Bagger, viel zu wenige davon: Berlin fehlen bis 2035 rund 100 Milliarden Euro für Brücken, Schulen und Wohnungen. (Symbolbild)
© Elisa Schu/dpa
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