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Stadtleben

Berlin: Fünf Dinge, die ich als Stadtrandbewohnerin nicht mehr hören kann

Überraschung: Berlin endet gar nicht hinterm Tempelhofer Feld! Und auch in Marzahn kann man ins Kino gehen. Eine Kolumne über die Außenbezirke.

6 Min
Ganz hinten, wo sich die Windräder drehen, wohnt irgendwo unsere Autorin.

Ganz hinten, wo sich die Windräder drehen, wohnt irgendwo unsere Autorin.

© snapshot-photography/ T.Seeliger/Imago

Für einige Menschen mag es eine Überraschung sein, dass die Stadt Berlin nicht am S-Bahn-Ring endet. Ja, es kommt noch wilder: 2019 ergab eine Auswertung des Statistischen Landesamtes, dass innerhalb des Rings rund 1,12 Millionen Menschen lebten – außerhalb des Rings waren rund 2,63 Millionen Berliner gemeldet.

Das heißt, etwa 70 Prozent der Berliner leben außerhalb des S-Bahn-Rings. Das Verhältnis zwischen Innen- und Außenstadtbewohnern ist seit dem Jahr 2000 praktisch unverändert geblieben, auch weiterhin dürfte sich daran wenig tun. Dennoch hat man bei Erzählungen aus dem Stadtleben häufig das Gefühl, alles spiele sich zwischen Mitte, Charlottenburg und Kreuzberg ab, zwischen Torstraße, Kudamm und Bergmannkiez.

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