Das Jahr 2026 meint es nicht besonders gut mit Kai Wegner. Im Januar legt ein Anschlag Teile Berlins lahm, der Regierende Bürgermeister geht Tennis spielen. Anschließend verbringt er Wochen, nein, Monate damit, zu erklären, wann er was über die Krise wusste. Ein Lügengerüst nach dem anderen, bis er in letzter Konsequenz verkündet, im September nicht noch einmal anzutreten. Nun, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, wird auch noch die Berliner Verwaltung gehackt.
Noch am 25. August lobte der Noch-Regierende Bürgermeister die „großen Fortschritte“ seiner Verwaltungsreform. Die Behörden würden „schneller, effizienter und leistungsfähiger“.
Einen Tag später musste seine Senatskanzlei mitteilen, dass bei dem Hackerangriff weitere Daten abgeflossen waren und auch personenbezogene oder andere nichtöffentliche Informationen betroffen sein könnten. Mit der Digitalisierung war das offenbar etwas komplizierter.
Cyberangriff
Berlin gehackt: Kai Wegner entdeckt auf den letzten Metern den starken Mann
Kai Wegner lobt seine Verwaltungsreform, einen Tag später meldet sein Senat weitere Datenabflüsse. Auch das größte Pech ist am Ende eine Bilanz. Ein Kommentar.
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Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin, äußert sich bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus zum Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung.
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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